ÜBER ALLEM DIE LIEBE



Für mich ist die persönliche Beziehung zu Gott wichtig. Ich lebe um Gott zu Gefallen und tue das was Ihm gefällt. Tue ich das immer? Nein, sicherlich nicht, dafür bin ich viel zu sehr Mensch und in dieser sündigen Welt gefangen, aber je mehr Zeit ich mit unserem himmlischen Vater, mit Jesus und dem Heiligen Geist verbringe umso größer wird meine Sehnsucht meinem Gott zu gehorchen und zu erfreuen.


Wie beginne ich hiermit?


Zunächst und vielleicht wichtiger als wir denken ist der Lobpreis und das Gebet. Unser Vater liebt es, wenn wir Ihm danken, Ihn loben und preisen. Jesus machte uns dies besonders in dem bekannten Gebet, dem Vater unser, deutlich. Erst wird der Vater gepriesen und geheiligt, erst viel später dann kommt der Rest. Vergebung erbitten, Buße tun, Bitten usw.


Des Weiteren können wir in Gemeinschaft, aber auch alleine zu Hause, regelmäßig, wenn nicht sogar täglich das Abendmahl zu uns nehmen, denn Jesus gab uns den Auftrag dies zu tun.

„Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes“ (Markus 14, 22ff)


Ich weiß, dass einige von euch sagen, dass das Abendmahl ein heiliger Akt ist oder so steht es in den Kirchen Verordnungen. Ich jedoch habe keinen Beweis dafür in der heiligen Schrift gefunden und deshalb nehmen wir meistens freitags abends vor dem Abendessen ein. Gerade in dieser Zeit der Pandemie und dem nicht Treffen im Gemeindehaus finde ich es besonders wichtig, mich mit dem Herrn zum gemeinsamen Mahl zusammen zu setzen. Vor dem Mahl bitten wir den HERRN um Vergebung für bewusst und unbewusst begangene Sünden.


Fürs Mahl besorge oder backe ich einen Hefezopf (Challah) oder ich nehme zwei Brötchen. Dazu gieße ich Wein bzw. Weintraubensaft, weil ich schon seit Jahren auf Alkohol verzichte, in einen Kelch. Wenn alle sitzen zünden wir die zwei Kerzen an und wir beten dabei für unsere Kinder oder Menschen, die uns besonders am Herzen liegen. Nach dem gemeinsamen Gebet brechen wir das Brot, bestreuen es mit etwas Salz – wir sind das Salz der Erde - und trinken dazu einen Schluck von dem Saft. Danach gibt es das normale Abendbrot oder wenn wir eine größere Gruppe sind, gibt es meist sogar eine warme Mahlzeit. Später lesen wir dann etwas aus der Bibel; manchmal reden wir auch nur über die vergangene Woche und was wir mit dem HERRN erlebt haben.


Wie kann ich noch Gott meine Liebe zeigen?


Gott liebt unsere stille Zeit mit Ihm. Hier bringe ich meine Gebetsanliegen vor, aber und dies ist wichtig in einer Zweier-Beziehung ich höre Ihm auch zu. Gott möchte sich gerne mitteilen. Jesus sagte schon damals:


„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir“ (Joh 10,27).


Die Briefe des Johannes bezeugen uns, dass wir geliebt werden. Immer wieder wird betont, wie groß Gottes Liebe zu uns ist.


„Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt – und wir sind es wirklich!“ (1.Joh 3,1)

Johannes fordert uns auf, dass wir diese Liebe weitergeben. „Wir sollen einander lieben.“ (1.Joh 3, 11b).


Darum lasst so oft wie möglich zusammen kommen, nicht nur mit unserem Gott und unserer Familie, sondern auch mit unseren Glaubensgeschwistern.


In der Corana Zeit, die sich nun schon über sieben Monate hinzieht, habe ich festgestellt, dass allein ein Anruf bei Freunden, Bekannten oder Familie schon sehr viel Gutes bewirkt. Ich selber freue mich auch über die kleine Online Gemeinschaft, die sich bei Glaubensbotschaft.de gebildet hat. Inzwischen werde ich auch gebeten Menschen im Gebet zu begleiten. Dann kommt mal eine Ermutigung durch die Glaubensgeschwister.

Ich merke, dass Menschen, die zu sehr in der Welt stehen also nicht an Jesus und seine Erlösung glauben, in großer Not sind – nicht nur finanziell, nein ihnen fehlt es plötzlich an Geborgenheit und Liebe. Auch da können wir, als Nachfolger Jesu, uns besonders einbringen, sei es durch Helfen bei der Tafel, durch Gespräche, durch Gebet für den andern. Oft lege ich Traktate oder Visitenkarten aus, doch dann verschenke ich auch einfach etwas.


Im Matthäus Evangelium finden wir im 35. Kapitel die Stelle, wo Jesus sagt:

„Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.“


Gott ist Liebe, lasst uns in Seiner Liebe wandeln.

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