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  • AutorenbildMargit Kresin

Egal wie die Umstände sind, vertrau mir!


Gestern begann der zweite biblische Monat – der Monat IJAR / ZIV, der auch als der Monat der Heilung bekannt.


Heilung können wir immer gebrauchen. Im letzten Monat bin ich dreimal hintereinander krank geworden. Ich lag fast den ganzen Monat im Bett oder auf dem Sofa.Immer wieder stellte ich mich auf Gottes Verheißung, dass Jesus nicht nur für unsere Schuld gestorben ist, sondern, dass sein vergossenes Blut unserer Heilung dient. Heilung tritt meist bei mir sehr schnell ein, doch diesmal wurde ich wohl sehr stark angegriffen. Viele Christen fragten mich sofort, ob ich vergessen hätte meine geistliche Waffenrüstung aus Epheser 6,10-20 an zu ziehen. Ja, vielleicht war ich etwas nachlässig geworden. Psalm 91, den ich regelmäßig über mich und die Familie ausgesprochen hatte, war irgendwie nicht mehr so häufig auf meiner Gebetsliste. Der HERR zeigte mir noch einmal, dass es wichtig ist zu wissen, dass wir schwache Wesen sind und dass wir nur gemeinsam mit Jesus die dunklen Täler durchwandern können. (Ps 23:4). Wir müssen uns unserem Hirten voll und ganz anvertrauen.

Vor einigen Tagen rief mich eine liebe und langjährige Glaubensschwester an. Der Heilige Geist hatte sie gebeten, mir dringend folgende Botschaft weiter zu geben:


„Egal wie die Umstände sind, vertrau mir!“

Nachdem ich mich letzte Woche mit der dritten Krankheit herumgeqäult hatte, sprach Jesus Samstag gegen ein Uhr morgens mit mir: „Es ist vollbracht!" Ja, der Herr hatte mich diesmal schon nach 12 Stunden von dem Magen-Darm Infekt geheilt. Nach einem erholsamen Schlaf, spürte ich wie neue Kraft in mir aufstieg und morgens wurde ich an die Worte aus Jesaja 40:31 erinnert.

„…die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Als ich dann das Buch Jesaja 40 aufschlug, fielen meine Augen jedoch auf die ersten Verse:

„Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knecht-schaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat die volle Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.“ (Jes 40:1-2)

Mit Kapitel 40 des Buches Jesaja beginnt das sogenannte Buch des Trostes. Dieser Teil des Buches, beinhaltet Prophezeiungen, die sich an das Volk Israel richten, das in der Verbannung lebt. JHWH unser Gott, möchte das Volk Israel nicht ohne Trost lassen, nicht ohne Hoffnung auf eine Erneuerung in der Zukunft. Er kümmert sich um Sein Volk. Seine Sorge ist Trost für Gottes Volk in schweren Situationen. Das galt damals für das Volk Israel und dies gilt auch für uns Christen heute in der sogenannten Endzeit oder Zeit der Drangsal..


Wie wir wissen, ist JHWH ein Gott des Bundes, ist ein Gott, der straft, aber Er ist auch ein Gott, der rettet. Der Gott, der Israel aus der Knechtschaft Ägyptens befreite, will es jetzt (hier in Jesaja 40) aus der babylonischen Knechtschaft befreien.

Mit Jesus, Gottes Sohn, sind wir auch einen Bund mit Gott eingegangen. Er steht als der Neue Bund bekannt. Da Gott sich nicht verändert, gelten noch immer die alten Bünde (mit Noah, Abraham, Mose, David, ...) und Versprechen Gottes.

Im Neuen Bund verspricht uns der HERR, dass wir gemeinsam mit Jesus (Jeschua) das Königreich Gottes auf Erden einnehmen werden.Jetzt endlich, werden wir endlgültig aus der Knechtschaft (dem Frondienst) Satans befreit und ins Königreich Gottes geführt.


Gott, der HERR, möchte zu Seinem Volk kommen, aber die Leute müssen den Weg und sich auf die Ankunft des HERRN vorbereiten. Gott ist heilig. JHWH hatte Israel damals wegen seiner Sünden für eine gewisse Zeit verlassen. So wie die Sünden Israels ein Hindernis waren, Gott zu begegnen, so sind unsere Sünden auch ein Hindernis uns Gott zu nähern. Im Gesetz Mose finden wir viele Vorschriften, aber vor allem Gottes Gebote, die aufzeigen, wie der Mensch zu Gott kommen kann. Es kein einfacher Weg, denn Gott reinigt und läutert uns. Als Sünder dürfen um Vergebung in Jesu Namen bitten, denn im Neuen Testament (Neuer Bund) lesen wir, dass Jesus uns den Weg durch seinen Tod am Kreuz (Stamm) und seine Auferstehung von den Toten bereitet hat. Er sagt selbst: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“


Unsere Aufgabe ist es uns zu heiligen, d.h. wir müssen mit unseren Sünden brechen und zu Gott zurückkehren, also uns zu bekehren und im Sinne Gottes und nach Seinen Regeln leben.


Wir wissen, dass die Einnahme des Königreichs nicht einfach sein wird. Wir werden durch einen großen Teil der Drangsal gehen bevor der Herr Jesus, unser König und Hohepriester, am Himmel erscheint. So konnten wir in den letzten Jahren viele Zeichen der Endzeit wie sie uns Jesus in Matthäus 24 deutete erkennen Hinzu ´kam die Pandemie in den letzten Jahren, die unser Leben auf den Kopf steltte und noch kein Ende hat, wie ich gerade am eigenen Leib erfahren musste. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass die Israeltiten damals die Plagen vor dem Auszug aus Ägypten Hautnah miterlebten, doch unter besonderm Schutz Gottes standen. In der jetzt kommenden Zeit - der Zeit der Trübsal / Drangsal möchte unser Gott uns lenken und leiten. Der Allmächtige und Ewige Gott verspricht uns mit seinen Fittichen zu decken, und Zuflucht unter seinen Flügeln. zu gewähren.. Ps 91:4


Sind wir bereit auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören? Sind wir bereit dem Beispiel unseres Herrn Jesus zu folgen? Sind wir bereit Gott zu vertrauen und uns unter Seinen Schutz zu stellen?


Trotz Angst und Sorgen: Gott vertrauen

„Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler.“ (Jes 40:31)

In dem christlichen Lied "Nun aufwärts froh den Blick gewandt" (EGB 394) werden wir erinnert, dass wir vorwärts gehen sollen und nicht mehr zurückschauen sollen.


Nun aufwärts froh den Blick gewandt (EGB 394)


Nun aufwärts froh den Blick gewandt

und vorwärts fest den Schritt!

Wir gehn an unsers Meisters Hand,

und unser Herr geht mit.

Vergesset, was dahinten liegt

und euern Weg beschwert;

was ewig euer Herz vergnügt,

ist wohl des Opfers wert. https://youtu.be/NNrF1MOM6jE

Und was euch noch gefangen hält, o werft es von euch ab!

Begraben sei die ganze Welt für euch in Christi Grab.

So steigt ihr frei mit ihm hinan zu lichten Himmelshöhn.

Er uns vorauf, er bricht uns Bahn – wer will ihm widerstehn?

Drum aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt!

Wir gehn an unsers Meisters Hand, und unser Herr geht mit.


  • Ich danke unserem Heiland und Herren Jesus Christ, der uns nicht nur den Weg weist, sondern auch immer mit uns geht.

  • Ich danke unserem himmlischen Vater, dass er uns so sehr liebt, dass er bereit war seinen Sohn für unsere Schuld zu opfern.

  • Ich danke dem Heiligen Geist, der täglich mit uns spricht.

Amen




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