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Station 1 –
Armut im Geist

„Glückselig sind die geistlich Armen,
denn ihrer ist das Reich der Himmel.“

(Matthäus 5,3 – Schlachter 2000)

Ein Anfang

Der Weg beginnt mit Ehrlichkeit.
Nicht mit Stärke, nicht mit Wissen,
sondern mit dem Erkennen,
dass wir Gott brauchen.

Geistlich arm zu sein heißt nicht,
wertlos zu sein.
Es heißt, mit offenen Händen
vor Gott zu stehen.

Der erste Raum: Stille im Haus

Heimkehr bedeutet auch,
die Tür zum eigenen Haus zu öffnen.

Oft ist es dort nicht leer.

Gedanken flattern umher,
Sorgen nisten sich ein,
Stimmen reden durcheinander.

Armut im Geist heißt,
nichts festzuhalten.

 

Der Raum wird still,
nicht weil wir ihn füllen,
sondern weil wir ihn freigeben.

Ein einfaches Gebet

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Ich erkenne, dass ich dich brauche.
Nicht als Idee,
sondern als Quelle meines Lebens.

Ich komme mit offenen Händen,
ohne Antworten,
ohne Sicherheiten.

Du bist da.
Lass mich dich finden
und lehre mich, dir zu vertrauen.


Amen.

Denkanstoß

 

Du musst nicht stark sein,
um den Weg zu beginnen.

Es genügt, ehrlich zu sein.

Dort, wo du erkennst, dass du ihn brauchst,
beginnt seine Nähe sichtbar zu werden.

Bleibe offen für das, was er dir zeigen möchte.

Manche Schritte werden begleitet.
Wer mag, findet Vertiefung in den Briefen.

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