
Pilgerweg –
Schritt für Schritt nach Hause
Ankommen
Ankommen heißt,
stehen bleiben zu dürfen.
Ohne etwas leisten zu müssen.
Ohne Antworten parat zu haben.
Es ist der Moment,
in dem wir uns Gott zuwenden –
so wie wir sind.
Hören
Auf diesem Weg geht es nicht darum,
schneller zu werden.
Sondern darum,
still genug zu sein,
um Gottes leises Reden wahrzunehmen.
Vertrauen
Vertrauen wächst,
wo wir loslassen dürfen.
Nicht alles selbst halten müssen.
Sondern uns Gott anvertrauen.
Gehen
Gehen heißt,
den nächsten Schritt zu wagen.
Nicht aus eigener Kraft.
Sondern im Vertrauen darauf,
geführt zu sein.
Dies ist der Anfang deines Weges
Du beschreitest einen geistlichen Pilgerpfad entlang
Nahara Emet — dem Strom der Wahrheit.
Noch ist nicht alles klar.
Noch kennst du nicht jede Wegwendung.
Und doch ist da eine leise Hoffnung in dir.
Die Hoffnung, dass dieser Weg dich näherführt —
Schritt für Schritt — zu unserem himmlischen Vater.
Du musst den Weg nicht kennen.
Der Weg beginnt nicht in der Ferne.
Er beginnt hier, wo du jetzt stehst.
Bist du bereit den ersten Schritt zu wagen?
Der Weg beginnt nicht mit Gewissheit.
Er beginnt mit einem Schritt.
Der Weg entfaltet sich Schritt für Schritt
Der Pilgerweg besteht aus zwölf Wegmarken.
Du kannst ihn Schritt für Schritt gehen oder später wieder dort einsteigen, wo du aufgehört hast.
Nicht allein gehen
Ich bin den Weg selbst gegangen –
nicht nur in Gedanken, sondern als Pilgerin.
Manche Wege verändern uns.
Und manche Wege wiederholen sich –
tiefer als zuvor.
Wenn du auf diesem Weg verbunden bleiben möchtest,
kann dich der Pilgerbrief , in dem ich Gedanken,
die oft noch etwas tiefer auf den Weg führen, begleiten.
Von Zeit zu Zeit teile ich Gedanken,
Ermutigung und Worte auf dem Weg.
Und wenn du persönlichen Austausch suchst,
steht auch dieser Weg offen.
Du bist nicht allein unterwegs.
