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Station 4 –
Die nach Gerechtigkeit hungern

„Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten,
denn sie sollen satt werden.“

(Matthäus 5,6 – Schlachter 2000)

Tiefe Sehnsucht

Diese Sehnsucht kommt nicht aus Mangel,
sondern aus Erinnerung.

Etwas in uns weiß,
dass es mehr geben muss
als das Sichtbare.

Gerechtigkeit ist hier kein Rechthaben,
sondern Ausrichtung.

Ein Herz, das sich nach Gottes Ordnung sehnt.
Nach Wahrheit, die trägt.
Nach einem Leben,
das wieder stimmig wird.

Der vierte Raum: An der Quelle

Hunger und Durst machen uns still.
Sie lassen uns warten.

Wir trinken nicht mehr aus dem,

was wir selbst gesammelt haben.

Wir bleiben an der Quelle,
bis sie uns erreicht.

Gebet

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Wecke in mir den Hunger nach dir.
Nicht nach Kontrolle,
nicht nach eigener Gerechtigkeit,
sondern nach deinem Willen.

Sättige mein Herz mit dem,
was wirklich Leben gibt.
Amen.

Denkanstoß

Achte auf den Hunger in deinem Inneren.

Er zeigt dir, dass dein Herz lebendig ist.

Versuche nicht, ihn selbst zu stillen.

Vertraue darauf, dass er dich führen wird
zu dem, was wahr ist.

Station 5 beginnen
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