Tag 38/40: Anker in der Zeit
- Margit Kresin

- vor 6 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

Wenn die Welt ins Wanken gerät
In der letzten Zeit hören wir immer wieder irgendwelche Schreckensnachrichten. Wir werden an die Worte Jeschuas aus dem Matthäus Evangelium erinnert.
Überall werden Kriege ausbrechen. Aber habt keine Angst – diese Dinge müssen geschehen, doch das Ende wird noch nicht unmittelbar darauf folgen.Völker und Königreiche werden sich den Krieg erklären. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben geben, und es wird zu Hungersnöten kommen.(Mt 24,6–7, NL)
Bedrängnis, die das Herz erreicht
Schon jetzt werden wir von allen Seiten bedrängt. Es sind nicht nur physische Angriffe oder Kriege, sondern unsere Seelen leiden, wir fühlen uns verletzt und zerbrochen. Wir warten darauf, dass unser Gott endlich eingreift.
Psalm 34 – Worte, die tragen
Psalm 34 bietet in der Endzeit Hoffnung und Sicherheit, indem er trotz äußerer Bedrängnis zu beständigem Gotteslob, Vertrauen auf Schutz und ein Leben in der Wahrheit ermutigt. Er betont, dass Gott den „Gebrochenen“ nahe ist (Ps 34,19), was besonders in Zeiten von Verfolgung, Angst und Krisen Trost spendet.
Psalm 34 dient als starker Anker in der Endzeit, indem er Gottes persönliche Nähe, Bewahrung und Versorgung in Krisen zusichert. Er ermutigt dazu, trotz zunehmender Dunkelheit auf Gott zu vertrauen, ihn zu suchen und zu schmecken, dass er gütig ist. Der Fokus liegt auf der Zuflucht bei Gott statt auf Angst, da er den Gebrochenen nahe ist.
Gott ist den Gebrochenen nahe
Wichtige zentrale Aspekte von Psalm 34 für die Endzeit:
Gott ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, besonders in schwierigen Zeiten. David verfasst den Psalm nach Rettung aus großer Not, was ermutigt, auch in endzeitlichen Schwierigkeiten Gott zu preisen. Der Psalm fordert dazu auf, die Angst abzugeben und sich aktiv auf Gott zu verlassen.
Der Psalm verspricht, dass Gott denen hilft, die ihn suchen, und sie aus allen Ängsten befreit. Vers 8 (bzw. 20) betont, dass der Engel des HERRN sich um die Gottesfürchtigen lagert. Gott ist besonders denen nahe, die ein gebrochenes Herz haben und zerschlagenen Geistes sind.
Es wird zur Abkehr vom Bösen und zum Streben nach Frieden aufgerufen. Eine Einladung zur persönlichen Erfahrung von Gottes Güte, die Sicherheit in unsicheren Zeiten bietet.
Der Psalm betont, dass viele Leiden den Gerechten treffen können, Gott aber aus allen rettet. Wie im Lied „Anker in der Zeit“ (Albert Frey) wird Jesus als die Hoffnung dargestellt, die auch in stürmischen Zeiten Halt gibt.
Vertrauen lernen mitten in der Angst
Psalm 34 dient als Anker für Gläubige, in Zeiten von „Kriegen, Hungersnöten und falschen Propheten“ (vgl. Mt 24) standhaft zu bleiben und auf Gottes Fürsorge zu vertrauen. Der Psalm vermittelt den Glauben, dass trotz äußerer Bedrängnisse ein innerer Frieden durch die Zuflucht bei Gott möglich ist.
Jahuwah verspricht: Ich bin den Menschen nah und möchte sie mit Liebe überhäufen. Er weist auch auf die Worte aus Matthäus 19,26 hin:
Bei den Menschen ist dies unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.
Wenn Hoffnung stärker ist als das Sichtbare
Für die Zeit wie diese (die Endzeit) bedeutet das, dass trotz wachsender globaler Krisen, Hoffnungslosigkeit und menschlicher Unfähigkeit zur Selbstrettung, die Erlösung und Bewahrung allein durch Gottes grenzenlose Macht möglich bleiben. Der Vers ruft dazu auf, in aussichtslosen Zeiten nicht auf eigene Kraft, sondern auf Gottes Eingreifen zu vertrauen.
Grenzen menschlicher Anstrengung werden sichtbar: Materielle Sicherheit, Reichtum oder menschliche Lösungen führen nicht zur Rettung. Wo menschliche Antworten versagen, setzt Gottes Macht ein, um das Unmögliche möglich zu machen.
Diese Zusage ist ein Trost für Christen in turbulenten Zeiten und ermutigt dazu, an der Hoffnung festzuhalten, dass Gott souverän über der Geschichte steht.
Für Tage wie diese
Die Worte Jesu und die Zusagen der Psalmen rufen uns dazu auf, uns trotz schwieriger Zeiten ganz der Nachfolge zuzuwenden. Nicht aus Angst, sondern aus Vertrauen. Nicht aus eigener Stärke, sondern aus der Gewissheit, dass Gott trägt.
Gott bleibt unser Halt
Wir werden zu einem Glauben eingeladen, der angesichts des Endzeitgeschehens auf Gottes Allmacht statt auf irdische Sicherheiten baut. Gott ist der Anker, auf den wir uns verlassen können.
Lasst uns auf seine Zusagen schauen, ihnen glauben – und danach handeln.
Wo brauchst du gerade einen Anker, der dich hält?
Wenn du möchtest, kannst du das, was dich bewegt, in Ruhe mit mir teilen.




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