Geduld - In der Ruhe liegt die Kraft

„In der Ruhe liegt die Kraft“ heißt ein Sprichwort.

In zeitloser Wahrheit begleitet das Lob der kraftspendenden Ruhe den Gang der Welt seit langer Zeit. Die Stille führt uns in eine neue Offenbarung, nämlich die der Quelle für neue Energie und Kraft. Wir dürfen aus dem „Wasser des Lebens schöpfen“ (Offenbarung 22).

Wenn wir uns in die Stille begeben, so finden wir nicht nur zu uns selbst und unsere Seele, nein wir finden auch den Weg, der uns zu Gott, unserem Schöpfer führt, aus dem wir jeden Tag aufs Neue Kraft schöpfen dürfen. Das Gespräch (Gebet) mit Gott führt uns in Seine Weisheit und Wahrheit. Unsere Gedanken, die sich gerne überschlagen, werden ruhig und gelassen. Wir dürfen Seine Liebe spüren.

Des Weiteren bedeutet das Sprichwort auch, dass wir Sachen die wir tun, zwar zügig erledigen sollten, aber nicht zu schnell und zu ungeduldig. Wenn wir etwas übereilt, überhastet oder gar überstürzt tun, können wir in eine ungewollte Hektik verfallen, die nicht gut für uns ist. Diese Hektik kann uns dazu führen Fehler zu machen. Wir können zu schnell ein Urteil fällen, schnell den falschen Weg einschlagen, schnell eine Entscheidung treffen, die wir im Nachhinein bereuen.

Im Englischen heißt es: „haste makes waste“- Eile macht Abfall. Dies ist mir schon oft passiert. Ich werkle, male und nähe gerne, doch wenn ich zu schnell arbeite, kann ich das Projekt in die Tonne werfen. Ich habe mich entweder verschnitten, vermalt oder die Naht sitzt schief und ich muss wieder alles auftrennen.

Immer wieder musste ich lernen, dass ein Schritt auf dem nächsten folgen muss. Ein Kleinkind lernt erst krabbeln, dann langsam sich entlang der Hand der Mutter fort zu bewegen und schließlich die ersten kleinen Schritte alleine zu wagen. Schließlich sind die Kinder fit wie ein Turnschuh und sind kaum zu bändigen. So manches Kind wollte mit dem Kopf durch die Wand und es kam zu dem einen oder anderen Bruch mit dicken Tränen und vielleicht sogar einem Gipsverband.

Auch im Glauben ist es so. Wir beginnen mit Babyschritten und wachsen täglich im Glauben. Doch warnt uns unser himmlischer Vater: „slow and steady wins the race“-nur langsam und stetig gewinnt das Rennen. Wir müssen dranbleiben. In Seine Ruhe kommen, abwarten lernen. Im Psalm 37,5 und 7a steht: „Befiehl dem HERRN deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen. … Halte still dem HERRN und warte auf ihn!“.

Durch die Situation mit dem Coronavirus ist uns viel Zeit gegeben in Gottes Ruhe zu treten. Wir dürfen uns Ihm zuwenden, Ihn und Seinen Sohn Jesus Christus, unseren Retter und König, anbeten, und neue Kraft „Dynamo“ tanken. Die Kraft des Heiligen Geistes und eine Beziehung zu Ihm sind der Schlüssel zu einem Leben in Gottes Ruhe (Sabbat).

Gott gibt uns die Möglichkeit, aus dem nicht von Ihm gewollten und krankhaften Dauerstress herauszukommen und uns bei Ihm zu erholen.

Harre dem HERRN und warte auf Sein Eingreifen.



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