Vertrauen wir genug?

Im Leben gibt es keine Landkarte, die dir den Weg weist, kein Schild, das dir Auskunft gibt, keine Garantie, dass du dein Ziel tatsächlich findest. Es gibt nur die Stimme deines Herzens, die dich führt."


Dieses Zitat fand ich neulich auf einer Ansichtskarte und sie beschrieb genau was ich fühlte. Wo war dieser Weg? Konnte es nicht irgendeinen Wegweiser geben? Warum bin ich immer auf der Suche? Wo ist der Weg nach Hause - zu unserem himmlischen Vater?


Wir müssen lernen unserer inneren Stimme zu vertrauen, d.h. wir müssen ganz Gott vertrauen, denn Vertrauen ist essenziell. Nur so können wir in unsere Bestimmung kommen. Jesus, Gottes Sohn, ist unser Wegweiser. Er hat uns gezeigt wie Vertrauen geht:


1. Jesus vertraute sich nur seinem Vater (Gott) an.

„Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte, und weil er es nicht nötig hatte, dass jemand von dem Menschen Zeugnis gab; denn er wusste selbst, was im Menschen war.“ (Joh 2,24-25; Schlachter)


2. Jesus war völlig vom Vater abhängig.

„Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.” (Joh 3,35; Schlachter)


3. Für Jesus waren Liebe und Fürsorge seines Vaters

„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.” (Joh 5,31-32; Schlachter)


4. Jesus brauchte nichts zu beweisen.

„Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist's, der von mir zeugt; und ich weiß, dass das Zeugnis wahr ist, das er von mir gibt.“ (Joh 5,31-32; Luther)


5. Jesus ging es nicht um Ehre von Menschen.

„Ich nehme nicht Ehre von Menschen, aber bei euch habe ich erkannt, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?“ (Joh 5,41-44; Schlachter)


6. Jesus kannte seinen Vater und gehorchte ihm.

„Ihr behauptet: ‚Er ist unser Gott. Und ihr kennt ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.“ (Joh 8,54b-55; Luther)


7. Durch seinen Gehorsam erfuhr Jesus die Liebe des Vaters

„Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.“ (Joh 15,9-10; Luther)


Vor etwa einem halben Jahr musste ich wieder mal feststellen, dass mir das vollkommene Vertrauen fehlte. Ich kannte meinen Auftrag, doch konnte ich mir nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll. Eines Tages sprach mich ein Glaubensbruder an: Er sagte, dass er eine Hängebrücke sieht und dass ich auf der einen Seite stehe. Auf der anderen Seite warteten schon die anderen. Sie winkten mir zu, doch ich traute mich nicht über diese Brücke zu gehen. Mir war die Sache mit der Brücke einfach zu heikel. Das Bild half mir aber den Mut zu fassen Gott ganz zu vertrauen und Jesus Hand zu ergreifen und zusammen mit ihm diesen Schritt in die Welt des Bloggens zu wagen.


Es gehört Mut und Zuversicht dazu, dass wir vollkommen auf Gott vertrauen.


Lasst uns Jesus Hand ergreifen und auf seine Stimme hören: Er sagte: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir.“ (Joh 10, 27)


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