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  • AutorenbildMargit Kresin

Auf dem Weg ins Königreich Gottes Teil 2: Gott hat einen genauen Zeitplan


Die Einnahme des Königreiches unter Jesus beginnt bald oder hat schon begonnen.

Jesus Name bedeutet JHWH rettet und hat dieselbe Bedeutung wie der Name Josua.

In Teil 1 habe ich darauf hingewiesen, dass sich die Geschichte Josua wiederholen wird. Wieso sollte dies geschehen? Was haben wir noch mit dem Alten Testament zu tun? Und warum benutzt Gott keine neue Idee? Dies sind einige der Fragen, die mir nach dem ersten Teil Auf dem Weg ins Königreich Gottes: Einnahme des Gelobten Landes gestellt wurden. Hierauf möchte ich gerne eingehen.


Bei Gott gibt es keine Zufälle

Die Ereignisse in dieser Welt sind kein Zufall. Bei Gott ist alles geplant. Unser allmächtiger und ewiger Gott hat einen genauen Zeitplan festgelegt, damit wir die Glaubwürdigkeit seines Wortes überprüfen können. Schon immer warnte er seine Propheten oder Wächtern rechtzeitig, manchmal schon viele Jahre vorher. So kommt es, dass viele der Prophetien Gottes, die wir in der Bibel finden, sich noch nicht erfüllt haben, die sich aber noch bis zum zweiten Kommens, Seines Sohnes Jesus Christus, erfüllen müssen.


Eine Frucht des Geistes ist Geduld, und damit vielleicht das mit unbeliebteste Thema überhaupt. Geduld. Warten. Harren. Immer wieder werden wir aufgefordert Geduld zu haben. Im Jahr 2001 sandte mich Gott nach Deutschland um hier an den christlichen Schulen zu unterrichten. Es lief aber nicht alles glatt und wir waren als Familie oft am Ende unserer Kräfte und unserer Geduld. Immer wieder musste ich an Psalm 37 denken. Da heißt es:

"Befiehl dem HERRN deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen." und "Halte still dem HERRN und warte /harre auf ihn!" (Ps 37,5 &7a)

Inzwischen sind über zwanzig Jahre vergangen und Vieles ist ganz anders gelaufen, als ich es mir vorgesteltt habe. Einige der mir zugesprochenen Prophetien sind bisher nur teilweise eingetroffen oder ich will es anders ausdrücken, sie sind nicht zur vollen Reife gekommen und ich muss gestehen, dass mich dies immer auch heute noch sehr herausfordert.


Wörter wie "heute", oder Wort "bald“ können sich auf Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte oder Jahrtausende beziehen, doch spüre ich, dass die großen Zeitspannen geringer werden. Heute erlebe ich, wenn der Herr mir sagt : "Noch eine Sabbatruhe" (Heb 4,9), dann meint Er meist eine Woche (=7 Tage) oder manchmal 7 Wochen. Jetzt muss ich nicht mehr in Monaten oder Jahren rechnen.


Gottes Timing ist perfekt!

Gott möchte sehen, dass wir auf Ihn und Seinen Zeitplan vertrauen. Gott bereitet uns in Zeiten des Wartens auf Dinge vor, die Er für uns vorbereitet hat. So hat unser himmlischer Vater gleich von Anbeginn geplant, dass Er Seinen Sohn Mensch werden lässt, damit er, der ohne Sünde war und ist, uns aus der Gewalt Satans freikaufen konnte. Satan hatte damals Adams Autorität über die Erde durch List und Verführung abgenommen (1 Mose 3).

Jesus Christus, der von Gott auserwählte und gesalbte Messias, starb im Jahr 30 n. Chr. qualvoll am Kreuz von Golgatha. Jesus besiegte Satan durch den Opfertod und die Auferstehung vom Tod und erhielt auf diese Weise die Autorität über die Erde zurück. Er nahm nach seiner Himmelfahrt den Thronplatz zur Rechten Gottes, unseres himmlischen Vaters, ein.


Selbstverständlich hat jeder erwartet, dass unser Retter und König bald wieder kommen würde. Nun sind schon ungefähr 1993* Jahre vergangen, ja, fast 2000 Jahre. Jesus hatte seinen Jüngern erklärt, dass er am dritten Tag auferstehen würde von den Toten (Mk 8,31-33) Dies hat sich laut den Augenzeugenberichten, in den Evangelien oder in den Aufzeichnungen der damaligen Geschichtsschreiber, z.B. Flavius Josephus*, der damaligen Zeit bewahrheitet. Doch ich erwarte mehr. In Gottes Wort heißt es, dass

"ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.“ (2 Petrus 3,8)

Mir zeigt dies, dass jetzt, fast 2000 Jahre später, die Zeit reif ist, dass Jesus wiederkommt. Weitere Informationen kann man gut in den Büchern von Dr. Bruce D. Allen "Zusage des Dritten Tages“ und "Der Siebte Tag“ lesen.


Jesaja Prophetie über die Geburt des Kindes Immanuel

Wenn wir uns die Prophetie Jesajas (Jes 7,10-17) über die zukünftige Geburt des Erlösers genau ansehen, entdecken wir, dass wir zuerst eine Ankündigung des Zeichens (Jes 7,14) haben und danach folgt die Deutung des Zeichens (Jes 7,16). Der Knabe wurde kurze Zeit später geboren, aber wie wir wissen, weist die Prophetie auch auf die Geburt Jesu 200 Jahre später hin. Matthäus identifiziert Jesus in Matt 1,23 als den in Jes 7,14 verheißenen Sohn mit Namen Immanuel (Gott ist mit uns).


Nun am Ende der 2000 Jahre oder am Ende des zweiten Tages erwarten wir die große Auferstehung unseres Königs Jesus, unseres aus dem Himmel kommenden Immanuels. Er wird sein versprochenes Königreich auf Erden einnehmen. Wir haben hier also eine Prophetie, die auf drei Zeitpunkte hinweist, wobei zwei schon bestätigt wurden und eine noch offen ist.


Am 20. 8. 2022 hatte ich eine Vision und eine Zusage, die auch über Immanuel ging. Für mich waren gerade die Worte die ich dazu hörte, sehr tröstlich. Ihr findet die Worte auch unter den Gedichten.


Sehen wir uns die Prophetie des Johannes in der Offenbarung Kapitel 12 über die gebärende Jungfrau an, werden wir wieder an die Prophetie aus Jesaja 7 erinnert. Am 23.September 2017 waren viele Propheten in Aufruhr, denn zu der Zeit zeigte sich am Sternenhimmel das Zeichen der Jungfrau in einer besonderen Art und Weise.

Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen. Offenbarung 12.1

Ich möchte nicht weiter darauf eingehen. Es wurde ausreichend über dieses Zeichen geschrieben und spekuliert, doch möchte ich darauf hinweisen, dass wir Menschen heute meist in der natürlichen, sichtbaren oder fleischlich Welt leben und denken, obwohl um uns herum sehr viel mehr im Geistlichen, Unsichtbaren und Übernatürlichen geschieht. Paulus erinnert uns in dem Brief an die Epheser daran, dass


wir nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut kämpfen, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt. Epheser 6,10 ff

Wir sollten uns also bewusst machen, dass es mindestens zwei Realitäten gibt: sichtbar und unsichtbar.


So bin ich überzeugt, dass am 23.September 2017 etwas Großes im Übernatürlichen und Unsichtbaren geschehen ist, was wir mit der Offenbarung 12 und der Jungfrauen (jungen Frau) Geburt des Immanuels aus Jesaja 7,10 ff in Verbindung und der Geburt Jesu (Luk 2) bringen können und sollten. Eine menschliche Geburt dauert 280 Tage. Seit dem 23.9.2017 sind über 280 Wochen vergangen. Was bedeutet dies für uns? Ich lasse die Frage bewusst unbeantwortet.


Gottes Zeitplan in Bezug auf die Einnahme des Königreiches

Nun lasst uns auf Gottes Zeitplan für heute sehen und versuchen zu verstehen was die Einnahme zur Zeit Josua mit der Einnahme des Königreichesunter Jesus Christus dieser Zeit bedeutet.


In den letzten Jahren habe ich immer mehr entdeckt, dass unserem Gott sein Kalender sehr am Herzen liegt. Immer wieder wird betont, wann welches Ereignis stattgefunden hat. Ihm sind die Jahreszeiten, Monate und ganz besonders Seine Feste wichtig, denn diese erinnern auch uns, die Nachfolger Jesu, an wichtige Ereignisse und Erlebnisse mit Gott und seinem Volk Israel als auch mit uns, der Braut Christi.


Das Frühjahr weist auf den Neubeginn. Das Passahfest (später als Ostern bekannt) weist auf den Auszug aus Ägypten, aber auch die Kreuzigung Jesu.


Schawuot ist das große Wochenfest findet 50 Tage später statt und weist auf das Geben der zehn Gebote am Berg Sinai und auf das große Pfingstfest (Pentacost = 50 Tage) in der Apostelgeschichte hin.


Die Herbstfeste beinhalten das Posaunenfest (Jom Teruah /Rosh ha-Schanah), das Versöhnungsfest (Jom Kippur) und das Laubhüttenfest (Sukkot und Erntedankfest).


Viele Ereignisse finden genau an diesen Festtagen statt und ich konnte feststellen, dass Gott gerade in diesen Zeiten mit uns redet. (Mit uns, damit ist jeder gemeint, der mit dem Heiligen Geist getauft* wurde, aber insbesondere die von Gott erwählten Propheten).


In zwei Wochen haben wir den ersten Monat (Nisan) des biblischen Jahres*. Der Monat Nisan ist der Monat der Erlösung, in dem die jüdischen Vorfahren aus Ägypten auszogen, aber auch der Monat in dem das Volk Israel unter Josua mit der Landeinnahme des gelobten Landes begann. Es ist der Monat des Neubeginns und der Landeinnahme - möge unsere Erde, wenn auch zuerst geistlich oder im Übernatürlichen jetzt mit Gottes Hilfe eingenommen werden.

Amen


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*1993 Jahren:

Die Kreuzigung und die Himmelfahrt Jesu fanden laut den meisten Berechnungen im Jahr 30 n. Chr. statt. 2023 – 30 = 1993.


* Flavius Josephus

(geboren 37/38 n. Chr. in Jerusalem; gestorben um 100 vermutlich in Rom) war ein jüdisch-hellenistischer Historiker.


*Heiligen Geist Taufe

Mehr zum Thema finden Sie unter Der Heilige Geist - und Geistestaufe. auf der Website. Oder auch unter dem Thema Taufen (Wasser und Geistestaufe)







* Das biblischen Jahr

ist nicht mit dem jüdischen Jahresbeginn zu verwechseln, denn der heute bekannte jüdische Kalender beginnt erst im siebten Monat mit Rosh haSchana, dem Kopf des Jahres. Diese Entwicklung geschah wohl in den Zeiten des Exils.


Solstice = Sonnenwende; Equinox = Tagundnachtgleiche


*Die biblischen Feste bzw. Gottes Ruhe- und Feiertage

Zu diesem Thema gibt es einige Links.




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